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Touristische
Attraktionen in Schreiberhau und in der Umgebung
Zackelfall [Wodospad Kamieñczyka] – der höchste Wasserfall (liegt 846m ü. d. M.)
auf der polnischen Seite des Riesengebirges. Er besteht aus 3 Kaskaden mit der
Gesamthöhe von 27 m. Von der Schwelle fällt der Fluβ in die malerische Schlucht
der Zackel, die ca. 100 m lang ist. Die senkrechten Felsenwände ragen bis auf
die Höhe von 20-30m und die Breite mancher Stellen überschreitet nicht 4 m.
Unter der mittleren Kaskade des Wasserfalls befindet sich eine kleine, teilweise
künstlich eingehauene Höhle „Goldene Grotte“ [„Z³ota Jama“]. Am Wasserfall
befindet sich die private Baude „Kamieñczyk“ und die Schutzhütte „Sielanka“.
Kochelfall [Wodospad Szklarki] – ist eine auf dem Gebiet des Riesengebirge -
Nationalparks [Karkonoski Park Narodowy] im Mittelteil der Kochel - Bach -Schlucht
malerisch gelegene 13,3 m hohe Kaskade, die nach unten immer schmaler wird. Am
linken Rand der Felsenstufe befinden sich prächtige Wirbelkessel. Am Wasserfall
befindet sich eine kleine PTTK – Baude „Kochanówka“.
Todeskurve [Zakrêt ¶mierci] – eine scharfe Kurve (beinahe 180’) auf der Höhe von
755 m ü. d. M. zwischen Schreiberhau und Bad Flinsberg [¦wieradów Zdrój]. Ihren
Namen verdankt sie den tragischen Autounfällen, die durch unvorsichtige Fahrer
verursacht wurden. Von hier aus erstreckt sich eine herrliche Fernsicht auf das
Panorama des Riesengebirges und auf den Hirschberger Kessel [Kotlina
Jeleniogórska]. Darüber befinden sich die Gneisfelsen.
Rabenfelsen [Krucze Ska³y] – eine prächtige Felsengruppe am Ufer der Zacken
[Kamienna] auf der Höhe von 718 m ü. d. M. Sie besteht aus zwei groβen
Granitblöcken mit ausgezeichnetem Aussichtspunkt. Auf den Rabenfelsen ist das
Zentrum der Gebirgsschule Quasar tätig. Unter dem Auge des geschulten
Berglehrers kann man die Felsenkletterei ausüben, am Seil springen, von einem
Felsen auf den anderen am Seil fahren oder den Abgrund über die Seilbrücke
überqueren.
Chybotek – eine Gruppe der einige Meter hohen Felsenblöcke und ein mit den
Legenden der Wallonen verbundener Platz. Einen der höchst gelegenen Felsen mit
dem Durchmesser von ca. 4 m, der an 2 Stellen gestützt wurde, kann man leicht
zum Wackeln bringen. Wegen seiner Form wurde er auch „Zuckerschüssel“ genannt.
Nach den uralten Geschichten versperrte dieser Felsen den Eingang in eine
unterirdische Schatzkammer.
Goldene Aussicht [Z³oty Widok] – eine prächtige, 20 m hohe Felsenstufe über dem
Tal der Zacken [Kamienna] mit dem guten Aussichtspunkt auf das Riesengebirge (bei
gutem Wetter ist die Schneekoppe sichtbar).
Reifträger [Szrenica] – ein Gipfel mit der Höhe von 1362 m ü.d.M., auf den der
Sessellift führt. An der Spitze befindet sich eine Baude „Szrenica“ und das
klimatologische Observatorium der Breslauer Universität. Unter dem Gipfel
befindet sich die Oberstation des Sesselliftes in Schreiberhau und hier beginnen
die Skipisten: die Schwarze (die sog. „Wand“), die Lolobrigida – 4400m lang,
Slalomabhang, ¦nie¿ynka, Puchatek und Bystra. Insgesamt sind es 20 km der
Skipiste, die durch das Skizentrum SKI ARENA SZRENICA in Betrieb gehalten werden.
Drei Schweinchen [Trzy ¦winki] – kleine Felsen in der Nähe von dem Reifträger
[Szrenica], die zu den bekanntesten im Riesengebirge gehören.
Veilchenspitze [£abski Szczyt] – ihren polnischen Namen verdankt sie dem „heiligen”
Fluβ der Tschechen – der Elbe [£aba], deren Quellen am südlichen Berghang liegen.
Darunter befindet sich die Baude „Pod £abskim Szczytem“ – eine alte schlesische
Baude, sowie ein Skigebiet und ein Knoten der touristischen Wanderrouten.
Schneegruben [¦nie¿ne Kot³y] – die zwei am besten entwickelten Gruben der
Nacheiszeit im Riesengebirge mit der maximalen Tiefe von 215 m. Sie sind durch
einen schmalen Felsenstreifen getrennt und in den nördlichen Hang des
Hauptgebirgskammes des Riesengebirges zwischen der Veilchenspitze [£abski
Szczyt] und dem Hohen Rad [Wielki Szyszak] „gedrückt“. Die senkrechten
Felsenwände ragen bis zur Höhe von ca. 150 m heraus, der obere Rand der Groβen
Schneegrube [Wielki Kocio³] liegt auf der Höhe von 1490 m ü. d. M., in der
Groβen Schneegrube befinden sich zwei kleine Schneeteiche. Die östlich liegende
Groβe Schneegrube ist 800 m lang und 600m breit und zusammen mit der westlich
liegenden Kleinen Schneegrube [Ma³y Kocio³] bilden sie ein streng geschütztes
Naturreservat mit der Fläche von 127 ha. Der Name der Gruben ist mit den
Schneebereichen verbunden, die unter den senkrechten Bergrutschen bis zum
späteren Sommer unaufgetaut bleiben. Die Schneegruben sind ein Gebiet mit der
reichsten Ansammlung der Gebirgsflora, nicht nur im Riesengebirge, sondern auch
in den ganzen Sudeten. Über den Schneegruben befinden sich Felsen, die „Teufels
Kanzel” {„Czarcia Ambona“] und daneben ein Gebäude der Fernsehstation.
Jakobsthal [Jakuszyce] – bei der zur Grenze an Tschechien führenden Straβe liegt
Jakobsthal, ein Stadtteil von Schreiberhau. Der Ort ist ein internationales
Skilaufzentrum (im Sommer wird hier ein sehr populäres Bergradfahren ausgeübt).
Auf dem Gebiet namens Jakuszycka Polana werden ein Skilaufwettbewerb Bieg
Piastów [Piasten – Skilauf] und die Meisterschafen der Hundegespanne ausgetragen.
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