Geschichte und Baudenkmäler von Schmiedeberg
Die Besiedlungsgeschichte ist mit den nach Schmiedeberg
gekommenen wallonischen Gold- und Edelsteinsuchern verbunden. Im Jahr 1513
erhielt die Siedlung die Stadtrechte. Die Stadt wurde ein bekanntes Zentrum der
Eisenindustrie, später entwickelte sich auch die Weberei. Nach 1945 wurden hier
unter dem Auge der sowjetischen Spezialisten Uranerze abgebaut. Schmiedeberg
besitzt viele interessante Bauwerke. Im Stadtzentrum beachtenswert sind vor
allem die Bürgerhäuser aus dem XVIII. Jh. mit dem Rathaus aus derselben Zeit,
sowie die hl. Jungfrau – Maria – Pfarrkirche aus der Barockzeit. Im Stadtteil
Radociny in der Nähe der berühmten Teppichfabrik befindet sich der durch einen
Park mit zahlreichen alten Bäumen umgebende Palast Nowy Dwór [Neuer Hof]. Er
wurde mehrmals umgebaut, aber das heutige Aussehen verdankt er der Konzeption
der Familie von Reuss, die seit 1913 die Besitzer des Objektes waren. Im unteren
Stadtteil steht der interessante Palast von Ciszyc aus dem XIX. Jh. Seit 1824
wurde er von Antoni Radziwi³³ bewohnt, und später befand sich das Besitztum in
den Händen der Familie Czartoryski. Zwei malerisch gelegene Bauwerke von
imponierender Gröβe kann man in Wojków (Stadtteil von Schmiedeberg) sehen. Dies
sind am Anfang unseres Jahrhunderts erbaute Kurkomplexobjekte: „Bukowiec“ und
„Wysoka £±ka“. Im oberen Stadtteil kann man die hl. Anna Kapelle aus dem XVIII.
Jh. – ein auf dem Grundriss der Ellipse errichtetes und mit einer Laterne auf
der Kuppel verziertes Bauwerk besichtigen.