Touristische Attraktionen in Krummhübel und in der
Umgebung
Schneekoppe [¦nie¿ka] – der höchste Gipfel
(1602 m ü. d. M) im Riesengebirge und gleichzeitig in den ganzen Sudeten. Die
charakteristische, mit Gesteinsschutt bedeckte Pyramide - ein kahler Bergrücken
ist ein Effekt der Frostverwitterung. Die über 200 m über die nah liegenden
Bergskämme ragende Schneekoppe besitzt ein ausgesprochen strenges Klima –
durchschnittlich 200 Tage im Jahr sinkt die Temperatur unter Null Grad, die oft
wehenden, böigen Winde überschreiten die Geschwindigkeit von 30m/s, und die
meiste Zeit des Jahres versinkt die Bergspitze in Wolken. Auf dem Gipfel steht
eine Barockkapelle des hl. Laurentius – des Schutzheiligen der Bergführer aus
dem XVII. Jh. , in der jedes Jahr am 10. August eine feierliche Messe zelebriert
wird. Die erste Bergbaude wurde im Jahr 1850 erbaut, und auf der tschechischen
Seite 1868. Im Jahr 1900 entstand das meteorologische Observatorium. Heutzutage
werden die Baude und die Wetterwarte zur Besichtigung freigegeben, die sich in
einem Gebäude in Form von drei Untertassen befinden. – siehe Fotos:
http://www.riesengebirge.pl/schneekoppe
Kleine Koppe [Kopa] – Um die Schneekoppe zu Fuβ zu besteigen, braucht man
mindestens 2,5 Stunden. Für die leichtere Erreichung des gröβten Gipfels des
Riesengebirges wurde 1959 die Städtische Seilbahn erbaut, mit der man auf die
Kleine Koppe auf die Höhe von 1375 m ü. d. M. fahren kann. Die Bahnlänge beträgt
2229 m, der Höhenunterschied – 530 m, und die Beförderungskapazität – 600
Personen pro Stunde. Im Winter ist sie die Grundlage für Organisation des
Sportgebietes Kleine Koppe – Z³otówka.
Baude Samotnia – Nach der Ersteigung der Schneekoppe empfehlen wir den Abstieg
nach Krummhübel mit der blauen Wanderroute und die Besichtigung eines der
malerischsten Plätze im Riesengebirge, d. h. „des Tales des Kleinen Teiches“ mit
der Baude „Samotnia“. Diese in den polnischen Bergen älteste Baude liegt am Ufer
des Kleinen Teiches auf der Höhe von 1195 m ü. d. M. und ist im Stil einer
Gebirgshütte erbaut. Sie wird von vielen – nicht zu Unrecht – die Perle der
niederschlesischen Bauden genannt.
Die Kirche Wang – Die mittelalterliche Holzkirche Wang stellt die gröβte
Sehenswürdigkeit von Krummhübel dar. Sie liegt in Ober-Krummhübel auf der Höhe
von 885 m ü. d. M. und wurde im XII. Jh. im Ort Vang im Südnorwegen in der
Anfangszeit der Christianisierung von Skandinavien erbaut, und ihre Architektur
verbindet die Elemente der romanischen und volksnordischen Kunst. Das Heiligtum
wurde aus norwegischen Kiefern errichtet, die, mit Harz gesättigt, eine
ausgesprochene Beständigkeit aufweisen. Dank der Bemühungen der Gräfin
Friedericke von Reden aus Buchwald [Bukowiec], wurde die Kirche ins
Riesengebirge versetzt. Die feierliche Einweihung fand am 28. Juli 1844 statt.
Das Bauwerk besaβ ursprünglich keinen Glockenturm aus Granit, dessen Aufgabe ist,
die Kirche vor den heftigen Bergwindstöβen zu schützen. Neben der kleinen Kirche
befindet sich ein Pfarrhaus der evangelisch – augsburgischen Pfarrgemeinde, ein
an der Kirche liegender Friedhof und das Grabmal mit Inschriften von der Gräfin
Friedericke von Reden. www.sponsor.com.pl/wang
Die Sommerschlittenbahn – Im direkten Zentrum von Krummhübel befindet sich das
Rekreations- und Sportzentrum KOLOROWA mit der Sommerschlittenbahn. Diese Bahn
ist gekennzeichnet, und nachts beleuchtet! Die Länge der Abfahrt beträgt 1060 m,
es gibt zwei Tunnel (18 und 6 m lang), Schneckenserpentine (560o), 14 Kurven, 3
Sprünge und 2 kleine Teiche. Die Auffahrt- und die Abfahrtzeit dauert ca. 5-7
Minuten, die maximale (mit zentrifugalen Bremsen regulierte) Geschwindigkeit
beträgt 30 km/h.
Western City – Das zwischen Krummhübel und Steinseiffen [¦ciêgny] liegende
Städtchen ermöglicht den Besuchern, sich in die Zeiten des amerikanischen Wilden
Westens zu versetzen. Auf dem 5 ha groβen Gebiet befinden sich 12 Gebäude aus
Holz, z. B. „Trapperhütte“, „Büro des Sheriffs“ mit einem Festgenommenen, „Kolonialladen“,
„Bank“, „Schmiede“, „Saloon“ und drei Gaststätten. Man kann einen echten Sheriff
sehen, und bei ein bisschen Glück ist der Tourist Zeuge eines Schauspieles „Banküberfall“
oder „Angriffl der Indianer“.
Krucze Ska³y [sog. Rabenfelsen] – eine Felsengruppe, die zwischen Osiedle Skalne
[sog. Felsensiedlung] und Wilcza Porêba [sog. Wolfskahlsschlag] liegt, besteht
aus hellem Granitgneis mit der maximalen Höhe von 25 m . Die ausgezeichneten
Gebiete zur Ausübung der Felsenkletterei. Von dem oberen Teil aus erstreckt sich
einer der herrlichsten Aussichten auf das Riesengebirge und die Schneekoppe.
Dziki Wodospad [sog. Wilder Wassefall] – befindet sich in der Nähe von der
unteren Station des Sesselliftes auf die Kleine Koppe. Der einige Meter hohe
Wasserfall entstand in Folge der Stauung des Wassers der Lomnitz [£omnica] durch
einen vor der Gesteinschuttbildung schützenden Damm.
Staudamm auf der Lomnitz [£omnica] – wurde im Rahmen des
Hochwasserschutzprogramms in den Jahren 1910-1915 erbaut. Es entstand ein
kleiner Stausee. An der Staukrone führt ein touristischer Wanderweg entlang.
Museum für Sport und Touristik – befindet sich im Zentrum von Krummhübel an der
Kopernik – Straβe in einer historischen Gebirgshütte mit Pfahlkonstruktion. Man
kann hier Exponate sehen, die nach einigen Themenbereichen unterteilt werden:
Geschichte der Touristik im Riesengebirge, Wintersportgeschichte im
Riesengebirge, natürliche Umgebung des Riesengebirges. Es werden auch
zeitgebundene Ausstellungen veranstaltet
Spielzeugmuseum – befindet sich in Ober – Krummhübel. Man kann hier eine
Sammlung der Puppen und der Spielzeuge aus der ganzen Welt bewundern (über 2000
Exponate), deren Grundlage die private Sammlung von Henryk Tomaszewski – des
Gründers der Breslauer Pantomimentheaters [Pantomima Wroc³awska] darstellt. |